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Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung
von beziehungsweise mit Werken von Pia von Aulock und Armin Subke am Samstag, den 19. November um 19.00 Uhr ein.
Dr. Katrin Burtschell führt in die Werke ein. Nach einer musikalischen
Darbietung von Le Marquis können Sie die Ausstellung besuchen. Wir freuen uns auf Sie.

Die Formulierung beziehungsweise kann genauvbetrachtet lediglich verwendet werden, wennves einen Bezug zwischen zwei verschiedenen
Subjekten gibt. Beziehungsweise bedeutet viel mehr, genauer gesagt, oder im anderen Fall.
In dem Wort steckt das Wort Beziehung und das Wort weise. Um Beziehungen geht es bei dieser Ausstellung in vielerlei Hinsicht. Pia von Aulock setzt fotografisch festgehaltene Kindheitsmomente zeichnerisch um. Wahrscheinlich fühlt sich fast jeder bei der Betrachtung von Pia von Aulocks Zeichnungen an private Fotos erinnert. Die Werke zeigen Menschen aus dem privaten Umfeld. Dennoch sind uns die Bilder sehr vertraut. Sie bieten uns leicht zugängliche fast nostalgisch anmutende Identifikationsmomente an. In Ihren Bildern aus der Serie „Paarlauf“ untersucht Pia
von Aulock Beziehungen zwischen Partnern in dem vielleicht friedlichsten Zustand: schlafend. Die reduzierte Farbwahl schärft neugierig den Blick auf das Wesentliche: die Gesichter. Sie möchte erfahren, was macht ein liebendes Paar zu einem Liebespaar? Ihre Werkreihe von Müttern untersucht mütterliche Beziehungen. Nicht nur zum Kind, auch die Rolle der Mutter in der Familie und die Rolle der Mütterlickeit in der Gesellschaft, beziehungsweise in der Welt. Auch hier schärft und lenkt die Farbwahl den Blick. Ein kalter Hautton, klare Flächen. Nichts ist mysteriös. Der klare Blick öffnet einen Raum für eine authentische Direktheit.

Armin Subke malt realistisch und im Kontrast dazu entwirft er grafisch anmutende Linolschnitte. Diese zeigen dem Comicgenre entnommene situative
Momente, die der Frage nachgehen, wie oder wann eine allgemein verständliche Kommunikation entsteht? Wie kann diese Situation wieder gebrochen werden? Wie entsteht visuelle Bewegung, wann entsteht ein Eindruck von Raum? Armin Subke untersucht Beziehungen im Mikrokosmos. Es geht um physikalische Beziehungen, Körper, Umfeld. Wie verläuft die Bahn einer Kugel eines Pistolenschusses?
Was passiert mit einem zufällig entdeckten scheinbar funktionslosen Icon, wenn man es in andere Kontexte setzt oder wiederholt?

Pia von Aulock
Geboren in Frankfurt, besuchte Pia von Aulock die Fachhochschule für Grafik und Design  Münster und absolvierte im Anschluss ein Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. E. Mansen, Prof. C. Güdemann, und Prof. P.- U. Dreyer. 2002 folgte ein Auslandsstipendium des Landes Baden-Württemberg in den USA.
Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel – und Gruppenausstellungen gezeigt.

Armin Subke
nach einem Studium der Physik in seiner Geburtsstadt Tübingen absolvierte Armin Subke ein Studium der freien Grafik an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Gäfgen. 2000-01 Auslandsstipendium des Landes Baden-Württemberg in Lissabon, Portugal. 2004 gründete er mit Frank Ahlgrimm und Hans Pfrommer die Künstlergruppe „Das Kartell“. 2006 erhielt er den „Förderpreis der Freunde des Künstlerbundes“. Seine Werke wurden in zahlreichen Einzel – und Gruppenausstellungen gezeigt.
Beide Künstler leben und arbeiten in Stuttgart.

Wir laden Sie herzlich am Samstag, den 24. September zu der Ausstellungseröffnung >Spitzenwaren< mit Werken von Herbert Stattler ein. Wir beginnen um 19.00 Uhr im Innenhof des Kunstraum5 (direkt am Platz), Andreas Pinczewski führt in die Werke ein, im Anschluss können Sie die Ausstellung in der Galerie Wiedmann besuchen.

Die Zeichnung gehört für Herbert Stattler zu den faszinierendsten künstlerischen Medien.Die Ordnung auf dem Schreibtisch, das Ideal der Stadt und die Sexualaufklärung sind einige der Themen, die er nach ausführlichen Recherche zu Werkserien entwickelt.

Die Werkserie >Spitzenwaren< ist eine Serie von Graphitzeichnungen, die sich intensiv mit den Mustern und Dokumenten eines Stuttgarter Spitzenwarenunternehmens auseinandersetzt. Herbert Stattler übersetzt die Geschichte der ästhetischen Ornamententwicklung wie die wirtschaftliche Entwicklung von der Jahrhundertwende bis in die Aufbaujahre in eine zeitgenössische Form.

Ausgangspunkt sind die originalen Mustervorlagen der handgefertigten Spitzenwaren, die auf dünnem Transparentpapier mit Tusche aufgetragen als Vorlage der zumeist weiblichen Handarbeiterinnen dienten. Zudem recherchiert der Künstler im Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg Firmenkorrespondenzen, Gerichtsakten, Steuer – und Finanzdokumente wie Werbematerialien, die den Werdegang des Unternehmens veranschaulichen. Muster wie Dokumente werden hier Gegenstand einer künstlerischen Arbeit. Die einzelne Zeichnung der Serie legt diese als einen Rapport zugrunde und transponiert sie mehrfach gespiegelt in einen All-Over, das durch eine Medaillon Form gerahmt wird. Die faszinierende Vielfalt der vergangenen Muster wird durch die Bleistiftzeichnung in eine gegenwärtige Form übertragen und geht dabei zeichnend den aufwendigen Arbeitsschritten der Handarbeiterinnen nach. Dabei entsteht eine Stil- und Fertigungsgeschichte, das ausgefüllte Oval der Zeichnung wird zu einer fragilen Zeitkapsel.

Herbert Stattler erforscht akribisch nicht nur das Gegenüber, die Spitzenwaren, das Handwerk ebenso wie das Unternehmen, er lotet auch im Zeichnen seine eigenen Grenzen aus. Wie weit kann er das Papier kontrollieren, wie weit geht die Präzision der Zeichnung. Dadurch wirken seine Zeichnungen beinahe maschinell erzeugt.

Herbert Stattler absolvierte nach einer Tischlerlehre am Kolleg für Innenausbau und Möbelbau in Möfling Österreich ein Architekturstudium an der TU Wien und an der School of Art & College of Architecture, University of Michigan in Ann Arbor, USA. Es folgten diverse Auszeichnungen und Publikationen. Zahlreiche Einzel-und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Weitere Infos zu Herbert Stattler finden Sie hier: herbertstattler.com

Wir starten nach der Sommerpause mit Werken von Willy Wiedmann. Wir laden Sie herzlich zu der Ausstellung Kulinarische Stillleben – Willy Wiedmann und zu der Lesung Des Raben rabenschwarze Kochgeschichten ein. Essen spielte in der Kunstgeschichte schon immer eine große Rolle, vor allem in den bekannten Stillleben. Willy Wiedmann orientierte sich an diesen und interpretierte sie neu in seinem eigenen polykonen Malstil.  So schuf er die Reihe Kulinarische Stillleben.
Wir zeigen einige Werke aus dieser Reihe. Die Ausstellung können Sie vom  7. September bis zum 17. September besuchen.

Am Donnerstag, dem 15. September veranstalten wir um 19.00 Uhr die Lesung Des Raben rabenschwarze Kochgeschichten in der Galerie Wiedmann. Passend zu den Kulinarischen Stilleben liest Petra-Marion Niethammer (Nikros Verlag, Ludwigsburg) aus dem Buch:Des Raben rabenschwarze Kochgeschichten von
Werner Klein und  Alfred Niethammer mit Illustrationen von Gisela Pfohl

Wir laden Sie herzlich ein.

zur Ausstellungseröffnung von Wiedmann Open 22. Wir starten um 19.00 Uhr im Kunstraum5 ( in Laufweite zur Galerie). Nach der Eröffnung gibt es eine musikalische Darbeitung von Uwe Kühner, sowie Ellen Rein.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend.

Werden Sie Zeuge kreativen Schaffens

Die Galerie Wiedmann stellt neun Künstler*innen vom 18. Mai bis zum 25. Juni  Atelierflächen im historischen Galeriegebäude in Bad Cannstatt am Jakobsbrunnenplatz zur Verfügung. So können Sie Zeuge werden, wie dort – außerhalb ihrer gewohnten Schaffensumgebung – nach und nach künstlerische Werke entstehen, die vollendet, am Finaltag präsentiert werden. Die Anwesenheit der Künstler ist unter galeriewiedmann.de bzw. auf unseren Social.Media-Kanälen einsehbar.

NINA JOANNA BERGOLD JOHANNES BRAIG BARBARA KARSCH-CHAïEB STEFANIE KRÜGER UWE KÜHNER WOLFGANG NEUMANN ELLEN REIN
MARIA GRAZIA SACCHITELLI CHEN WANG

Es ist so weit, wir starten Wiedmann Open. 9 Künstler*innen arbeiten in der Galerie Wiedmann. Wir versuchen Ihnen als Besucher eine Übersicht zu gegen, wann wer anwesend ist.

Mittwoch 18.Mai
Johannes Braig, Maria Grazia Sacchitelli, Ellen Rein ( nachmittags), Stefanie Krüger (nachmittags)

Donnerstag 19.Mai
Barbara Karsch-Chaïeb, Wolfgang Neumann (mittags), Nina Joanna Bergold ( mittags)

Freitag 20.Mai
Chen Wang, Maria Grazia Sacchitelli, Barbara Karsch-Chaïeb

Samstag, 21. Mai
Johannes Braig, Stefanie Krüger (ca bis 13.00 Uhr)

Wir starten nach einer interessanten Woche mit spannenden Begegnungen in die zweite Woche von Wiedmann Open. Am Sonntag den 29. Mai haben wir von 14.00 bis 18.00 Uhr Full House. Alle Künstler sind anwesend.

Mittwoch 25.Mai
Uwe Kühner, Nina Joanna Bergold (ab ca 14 Uhr) Wolfgang Neumann (nachmittags ab 16.00 Uhr))
Maria Grazia Sacchitelli (gegen 12 Uhr)

Donnerstag 26.Mai

Uwe Kühner, Nina Joanna Bergold, (ca ab 14.00 Uhr), Barbara Karsch-Chaïeb

Freitag 27.Mai
Nina Joanna Bergold, (ca ab 14.00 Uhr), Chen Wang,  Barbara Karsch-Chaïeb, Uwe Kühner, Maria Grazia Sacchitelli

Samstag, 28. Mai
Johannes Braig, Wolfgang Neumann, Nina Joanna Bergold, (ca ab 14.00 Uhr)

Full House  Sonntag 29.Mai 2022 14.00 -18.00  Uhr

Chen Wang, Johannes Braig, Wolfgang Neumann, Ellen Rein, Stefanie Krüger, Uwe Kühner, Barbara Karsch-Chaïeb, Nina Joanna Bergold, Maria Grazia Sacchitelli

Nach unserem Full House Sonntag starten wir in die dritte Woche von Wiedmann open. Vielen Dank an die vielen Besucher, es war ein rundum gelungener Tag.

Mittwoch 1.Juni
Wolfgang Neumann (nachmittags ab 16.00 Uhr)

Donnerstag 2.Juni
Barbara Karsch-Chaïeb

Freitag 3.Juni
Chen Wang,  Maria Grazia Sacchitelli, Johannes Braig

Samstag, 4.Juni
Johannes Braig, Wolfgang Neumann,

Wir starten in die 4. Woche von Wiedmann Open.

Mittwoch 8.Juni
Chen Wang, Barbara Karsch-Chaïeb (nachmittags)

Donnerstag 9.Juni
Chen Wang, Nina Joanna Bergold ( ab 14.30 Uhr), Wolfgang Neumann (ab 16.00 Uhr)

Freitag 10.Juni
Chen Wang,  Maria Grazia Sacchitelli, Johannes Braig

Samstag, 11.Juni
Maria Grazia Sacchitelli

Mit viel Sonne starten wir in die 5. Woche von Wiedmann Open.

Mittwoch 15.Juni
Ellen Rein (nachmittag), Barbara Karsch-Chaïeb, Stefanie Krüger

Donnerstag 16.Juni
Die Galerie ist geschlossen

Freitag 17.Juni
Chen Wang,  Ellen Rein, Uwe Kühner, Stefanie Krüger

Samstag, 18.Juni
Stefanie Krüger, Johannes Braig,

Wir laden Sie herzlich ein zur LESUNG mit Ellen Rein am Donnerstag, den 7. April 2022 um 19.00 Ihr ( Einlass ab 18.30 Uhr) in der Galerie Wiedmann. Ellen Rein liest aus ihren Gedichtbänden mit feingezupfter Gitarrenbegleitung von Rainer Heusler.

Besuch der Veranstaltung und Ausstellung ist gemäß der Corona-Schutzmaßnahmen möglich

Wir laden Sie herzlich zur AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG von FEINGEFÜHLTES mit Werken von Ellen Rein und Frank Lukas am Samstag, den 5.März um 18.30 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr) ein.

BEGRÜSSUNG: Dajana Eisele

EINFÜHRUNG IN DIE WERKE: Dr.Andrea Giersbeck Bau- und Kunsthistorikerin

Musik: Ellen Rein improvisiert am Alt-Saxophon

Die Eröffnung findet im Innenhof des Kunstraum5, (Spreuergasse 5, 70372 Stuttgart) in Laufweite zur Galerie Wiedmann statt. Im Anschluss improvisiert Ellen Rein am Alt-Saxophon. Danach können Sie gruppenweise die Ausstellung besuchen.

Die Sehnsucht nach Nähe, und eigenem Raum, die Suche nach Lebensfreude, das Aushalten, um festzustellen, dass es vielleicht gar nicht so schlimm ist, der Alltag, das Leben, das Banale, die Nähe und auch die Distanz – mit Feingefühl nähern sich die beiden Künstler diesen Themen. Wo ist mein Raum, wo ist deiner, wo liegt Kraft, Ruhe oder Freude? In Frank Lukas Werken lädt uns die reduzierte Darstellung seiner Protagonisten dazu ein, diesen Raum zu betreten, zu erfahren. In seinen Kuliquarellen, aquarellierte Kulizeichnungen, verarbeitet er Erkenntnisse, Begebenheiten aus dem Alltag. Ellen Reins Farb- und Formensprache möchte direkt mit unserem ursprünglich lebendigen, dem Chaos in uns in Resonanz gehen. Sie wird dabei nicht laut, oder fordernd, es ist eine natürlich vibrierende Kommunikation, die entsteht.

Besuch der Veranstaltung und Ausstellung ist gemäß der Corona-Schutzmaßnahmen möglich – aktuell mit einem 3G Nachweis ( Geimpft,
Genesen oder Getestet) und Kontaktdokumentation.

 

Hier geht es zu den Werken

Wir laden Sie herzlich zur AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG am Samstag, den 6.NOVEMBER um 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) ein.

BEGRÜSSUNG: Dajana Eisele

EINFÜHRUNG IN DIE WERKE: Wolfgang Neumann

PERFORMANCE: Tatjana Orlob zu Musik von Martin Todsharow

Die Eröffnung findet im Innenhof des Kunstraum5, (Spreuergasse 5, 70372 Stuttgart) in Laufweite zur Galerie Wiedmann statt. Im Anschluss zeigt Tatjana Orlob eine performative Arbeit. Danach können Sie in kleinen Gruppen die Ausstellung besuchen.

LEAVING THE FRAME,… den Rahmen verlassen, dazu laden uns die Künstler*innen Tatjana Orlob und Manfred Unterweger Undi+i auf verschiedenste Weise ein.

Wir zeigen Materialbilder, Objekte, Installationen und performative Arbeiten.

Besuch der Veranstaltung und Ausstellung ist gemäß der Corona-Schutzmaßnahmen möglich – aktuell mit einem 3G Nachweis ( Geimpft,
Genesen oder Getestet) und Kontaktdokumentation. Sollte sich daran etwas ändern, informieren wir Sie auf galeriewiedmann.de darüber.

Die Ausstellungseröffnung findet am 11. September 2021 statt.
Eine Illusion entsteht beim Betrachter, und liegt somit in unserer eigenen
Verantwortung. Otterbach bietet uns gekonnt die Möglichkeit an, genau das zu erfahren. Das erreicht er über die Wahl des Materiales und über eine
ungewöhnliche  Oberflächengestaltung.
Er spielt  mit unserer gewohnten Wahrnehmung, mit unserem menschlichen Hang vielleicht  zu schnell zu deuten und zu urteilen.

„Manche Leute werden niemals verrückt. Was für ein wirklich schreckliches Leben müssen die leben.“ Charles Bukowski

Wir laden Sie herzlich zu der Autorenlesung mit Pola Polanski am Samstag den 09.Oktober 2021 um 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) ein.

Pola Polanski (alias Annette Haug) liest aus ihrem Roman „Ich bin Virginia Woolf“.

Die Lesung findet im Innenhof des Kunstraum5 (in Laufweite der Galerie / Spreuergasse 5, 70372 Bad Cannstatt) statt. Im Anschluss können Sie die Ausstellung „Illusionen leicht bis mittelschwer“ mit Werken von Axel F. Otterbach besuchen. Aktuell können Sie die Lesung und Ausstellung mit einem 3G Nachweis besuchen. Sollte sich daran kurzfristig etwas ändern, informieren wir Sie auf unsere Seite galeriewiedmann.de

Pola Polanski wurde 1966 in Ulm geboren.
Von 1991-1997 studierte sie Grafikdesign an der Merz-Akademie für Gestaltung in Stuttgart und von 1997-1998 Malerei und Performance an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart.
Von 1998 bis 2015 arbeitete sie als Grafikerin in Werbeagenturen und Verlagen.Nebenbei war sie immer wieder auch schriftstellerisch tätig.
Seit 2016 ist sie freischaffende Künstlerin, Grafikerin und Schriftstellerin.
Sie lebt und arbeitet in Stuttgart.

Über den Roman „Ich bin Virginia Woolf“

Inka Ziemer ist eine geniale Autorin. Nur hat sie nie ein Wort geschrieben. Sicher ist sie sich aber trotzdem, denn sie spürt, dass sie eigentlich Virginia Woolf ist. Der Roman taucht in die Welt einer Schizophrenie-Patientin ein. Der Leser folgt dem Wechselspiel zwischen Wahrnehmung und Realität. Was aus Inkas Perspektive vollkommen logisch und zusammenhängend erscheint, wird aus einem anderen Blickwinkel zu einer absurden Selbstinszenierung. Ein Text, der den Fragen nach Wahrnehmung, Realität und Identität nachgeht.

„Ein Meister des magischen Humors,
ein Wortmagier mit unwiderstehlicher
Fabulierfreude und Sprachkraft.“
(SWR, 27.03.2004)

Am 31. Juli liest Joachim Zelter aus seinem Roman „Imperia“.

Die Lesung findet ab 19.00 Uhr im Innenhof des Kunstraum5 ( Spreuergasse 5, 70372 Cannstatt, in Laufweite zur Galerie Wiedmann) statt.
Einlass ist ab 18.30 Uhr.
Nach der Lesung haben Sie dann noch die Gelegenheit die aktuelle Ausstellung „Das Schweigen der Bilder“ mit Werken von Angelika Zeller und Chen Wang zu besuchen. Um eine Anmeldung telefonisch oder per E-Mail info@galeriewiedmann.de wird gebeten. Plätze sind noch frei.

Unwiderstehlich, magisch und voller Kraft sind auch die Werke von Angelika Zeller und Chen Wang in unserer aktuellen Ausstellung „Das Schweigen der Bilder“. Mit der Autorenlesung möchten wir eine Brücke bauen zwischen den verschiedenen Kulturdisziplinen, um diese näher zu rücken, neues anzuregen und andere Wege zu gehen. Wir sind der Meinung, dass gerade in Zeiten in denen man mit Unsicherheiten konfrontiert ist, Kulturbereiche ein wichtiger, wenn nicht der Gegenpart für jeden einzelnen sind, um eine Reflektionsfläche anzubieten.

Wir freuen uns sehr auf einen anregenden Abend mit
Joachim Zelter. Nach der Lesung haben Sie dann noch Zeit, die Ausstellung zu besuchen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnung statt.

Das Schweigen der Bilder. Bilder sprechen, nicht, oder doch? Im Idealfall treten wir mit einem Werk, einem Bild, das wir betrachten in einen Dialog. Schweigen schafft einen Raum für eine andere Art von Kommunikation. Hat mir ein Bild was zu sagen? Schweigt es mich an, oder entsteht ein persönlicher Dialog?

Angelika Zeller

Geheimnisvoll, und gleichzeitig vertraut, wirken die Liniengespinste von Angelika Zeller. Einzelne Echt- und Kunsthaare verschlingt, verflicht und verknotet sie von Hand zu filigranen dreidimensionalen Zeichnungen ohne Bildträger.
Wiederholungen, Doppelungen und Spiegelungen von Figuren sind ein zentrales Thema , das sich oft zu ornamentalen Gruppen verdichtet. Charakteristisch ist all ihren Arbeiten, dass sie sich, in präzisen und langen Arbeitsprozessen entstanden, dennoch als flüchtige, sich wandelnde Objekte zeigen.

Chen Wang

Die Malereien und Zeichnungen Chen Wangs sind gleichzeitig von zurückhaltender Zartheit und kraftvoller Direktheit. Ihre Arbeit bezieht sich auf den Kreislauf des Lebens, wie das Blühen und Verblühen der Blumen, das Kräuseln des Wassers, den Wechsel von Tag und Nacht, Geburt und Tod. Jede Linie und jeder Punkt in diesen Werken entwickeln sich zu einem Ende hin das wieder Anfang wird und sich langsam zu einem bewegten Auf und Ab verdichtet. Die Gestalt wird in ihren Arbeiten zum Gestaltenden.

So lautet der Titel der Ausstellung von Reinhilt Michaelis und Emilio Graesli
(alias Willy Wiedmann, 1929- 2013). Die Ausstellungseröffnung  findet online am 10.Dezember 2020 um 19.00 Uhr übertragen aus der Galerie Wiedmann in Stuttgart Bad Cannstatt statt. In die Werke führt der Kunsthistoriker Olaf Schulze ein, es folgt ein Künstlergespräch mit Reinhilt Michaelis. Coronabedingt sieht die Galerie von einer Präsenzveranstaltung ab. Der Link zur Ausstellungseröffnung wird ein paar Tage vor dem Termin unter www.galeriewiedmann.de zur Verfügung gestellt.

„Mich interessiert Zeit, die scheinbare Dehnbarkeit und Rastlosigkeit der Zeit, die Intensität und Ausdehnung eines Augenblicks in seiner Flüchtigkeit.“
Barbara Karsch-ChaïebBarbara

Karsch-Chaieb versucht die Zeit sichtbar zu machen.
Die vergangene Zeit, die vergessene Zeit, die unvorstellbar lang zurückliegende Zeit an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt. Sie wird zum zentralen Thema in ihrem künstlerischen Werk.

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